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Sie suchen anspruchsvolleund zugleich unterhaltsame Musik für Ihre private Feier, eine Vernissage eine Weinprobe oder ähliches? 

Dieses Trio in der kommt in der ungewöhnlichen Besetzung Gitarre und Blasmusik daher.

Perlende Lyrik untermalt von jatzigem Sousaphon, während die interstellaren Notfrequenzen von Trompete und Stimme miteinander wetteifern.

Die Gitarre schrubbt putzmuntere Vierklänge und die Chanteuse singt sich in schönen alten Worten von Ideengespinsten und Halbweltgestalten direkt hinein, ins grenzenlose Unbewusste des geneigten Zuhörers. 


Catharina Caspar: Liedgut, Gitarre, Gesang,

Mathias Grabisch: Sousaphon

Ansgar Adamski: Posaune, Trompete


 

 

Pan

In einem Garten voll Hanf und Mohn

wohnst du mein schöner Pan

umringt von lieblichen Elfen und Feen

Kannst du mich sehen?

In einem Garten voll Hanf und Mohn

verwegen dein Zepter marode dein Thron

Ich putze deinen Huf und kraule dein Fell

wäre so gerne dein Spielgesell`

 

Gesocks und Gesindel 

mit Messer und Spindel

will dir an den Kragen 

sich an dir laben

 

In einem Garten voll Hanf und Mohn

wohnst du mein schöner Pan

hör wie es flirrt und musiziert

heut´ wird eine Jungfrau defloriert

In einem Garten voll Hanf und Mohn

verwegen dein Zepter marode dein Thron

ich seh´ dein Gesicht im zwiefachen Licht

Siehst du mich nicht?

 

Geisterwesen 

kriechen über den Tresen

sie plärren und zerren

du kannst dich nicht wehren

im zwiefachen Licht 

seh´ ich dein Gesicht

wie es sich umdreht

und nicht wiederkehrt


 

Isegrim

Hagestolz der versoffene Geck 

ordert ein amtliches Herrengedeck

jetzt stinkt er vor´m Maul nach Kohl und Karfiol

und betäubt alles Schlimme mit Spritzbesteck

Ich tanze mit ´nem Nerd mit Flokatibart 

auf einem Vulkan der vor Kälte starrt 

Da hinten zockt der Capo di tutti i capi

und hier hockt Marlene aus der Frühclub-Szene 

Die Turmuhr schlägt Zwölf

Ach! Viel zu laut!

Hör´ wie Isegrim den Mond an jault

Nun ist auch der letzte Freund vergrault

Drum trink ich allein und sage Prost 

Herzlichen Glückwunsch und einen Toast

 

Saumselige Piefles halten Maulaffen feil

lehnen am Tresen verarmt und verpeilt

Ein Pomadenhengst spielt die Luftgitarre

lässt die Freudenmädchen mit den Hufen scharren


Durch die Luke des Zweifels mit silbernem Zahn 

grinst mich der Teufel persönlich an

Nun ist Zapfenstreich hier in dieser Spelunke

mein Herz liegt im Rinnstein und niemand findets


 

Hausboot

Wir lebten auf einem Hausboot

ich und Jean-Claude der Chaot

Wir kauften Milch beim Milchmann

und beim Bäcker Brot

Wir lebten auf einem Hausboot

ich und Jean-Claude der Chaot

Wir rauchten was das Zeug hielt

und tranken jede Menge Pernod

 

Manchmal verließen wir das Hausboot

ich und Jean-Claude der Chaot

Wir schipperten die Straßen lang

Arm in Arm alles in Lot

Manchmal verließen wir das Hausboot

ich und  Jean-Claude der Chaot

Er kannte jeden Penner im Viertel

und grüßte SALUT und SAPPERLOTT

 

Wir lebten auf einem Hausboot

ich und Jean-Claude der Chaot

Er brach mir tausendmal das Herz

und dachte sich nichts Böses bei Gott

Wir lebten auf einem Hausboot

ich und Jean-Claude der Chaot

Doch was uns nicht tötet macht uns stark

und ich sagte „Salut“ zum Tod


 

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